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Über meine Zucht und mich

 

Da es bestimmt einige interessiert, wer hinter der Zucht "vom Schwabenländle" steckt und was mich dazu bewogen hat, mit dem Züchten anzufangen, möchte ich hier meine Tiere und mich ein wenig vorstellen...

 

 

Lebensweg und Zuchtgedanke

Mein Name ist Nadine, bin im November 1981 geboren und wohne hier in Dornstetten, im Landkreis Freudenstadt. Das ist ca. 75 Kilometer von Stuttgart und ca. 90 Kilometer von Karlsruhe entfernt.

 

Ich war schon immer sehr tierlieb und hatte neben Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern, Wellensittichen und Aquarien sogar eine zeitlang ein paar Enten, die ich von Hand aufgezogen habe.

 

Mein erstes Meerschweinchen bekam ich im April 1994. Es war eine schildpatt-weiße Sheltiedame namens "Bobby". Sie wurde uns in einem Zooladen als Männchen verkauft. Bobby musste ihr Leben allein verbringen, da niemand uns darüber aufgeklärt hatte, dass Meerschweinchen sehr soziale Gruppentiere sind, die nicht in Einzelhaltung gehören. Leider habe ich das auch erst im Jahr 2000 erfahren. Als meine Meeris dann nicht mehr alleine leben mussten, wuchs in mir irgendwann der Wunsch, selbst einmal Meerschweinchenbabies haben zu wollen. Und so wurden am 25. August 2001 hier die ersten Meeribabies geboren. Von Rassen, Farben und Genetik hatte ich damals zwar noch keine Ahnung, aber ich wusste, dass das Weibchen  beim 1. Wurf nicht älter als 12 Monate sein darf und hatte mich über Trächtigkeit, eventuell auftretende Geburtsprobleme, Aufzucht der Jungen und Geschlechtsreife vorab gut informiert.

 

Nachdem ich dann diesen ersten Wurf aufwachsen sah, folgten noch ein paar Liebhaberwürfe. Spätestens dann war für mich klar, dass ich Rassemeerschweinchen züchten möchte. Und als ich dann 2005 Internet hatte, konnte ich mich auch über die vielen verschiedenen Rassen und Farben und über die Genetik informieren.

 

Nach anfänglicher Unentschlossenheit habe ich mich für die Rassen Glatthaar, Sheltie und Texel in den Farben schildpatt-weiß, schoko-rot/buff/creme-weiß und buff/creme-weiß entschieden. Mein größtes Ziel liegt dabei in der Zucht der schildpatt-weißen Glatthaar ohne Trägereigenschaften. Da ich damit aber noch ganz am Anfang stehe und die meisten meiner Tiere Trägereigenschaften besitzen, werden ab und zu auch Rexe und US-Teddies fallen. Da es sehr schwer - fast schon unmöglich - ist, an trägerfreie spw-Glatthaar zu kommen, werde ich hin und wieder auch andere Farben mit einkreuzen.

 

Ich habe diese Zucht aber nicht alleine deswegen angefangen, weil Tierbabies so niedlich sind. Für mich bedeutet eine seriöse und gut geführte Zucht auch Tierschutz!

 

 

Tierschutzgedanke und Beratung

Jedes Jahr geraten viele Meerschweinchen in Not. Warum?

Die Tiere, die in den Tierheimen und vielen Notstationen abgegeben werden, stammen aus Haushalten, in denen sich ihre früheren Besitzer entweder gar nicht, oder nur schlecht über die ehemals gewünschten Meerschweinchen und deren Haltung informiert haben.

 

Der erste Weg führt viele tierinteressierte Menschen in die Zoohandlung. Es fällt leicht, sich spontan für das Meerschweinchen seiner Wahl zu entscheiden. Die Zoogeschäfte freuen sich über neue Kunden, sind froh, Abnehmer für die Tiere zu finden. Im Vordergrund der Händler steht vielerorts leider der Gewinn, das Beratungsgespräch zum Tierkauf wird vernachlässigt und zeichnet sich immer wieder durch fehlende Sachkenntnis des Verkaufspersonals aus:

 

 

- Meerschweinchenbabies werden schon mit ca. 4 Wochen bzw. ab einem Körpergewicht von 250 Gramm geschlechtsreif. Eine fehlende Trennung nach Geschlechtern führt zu gewolltem oder ungewolltem Nachwuchs – schwangere Meerschweinchen-Weibchen gehen über den Ladentisch und verblüffen ihre Neubesitzer mit Nachwuchs, der gar nicht gewollt war – zukünftige Nottiere.

 

- Böckchen werden zu Ladenhütern degradiert, weil auf die Alternative der Böckchenhaltung nicht verwiesen wird. Vorurteile versperren männlichen Meerschweinchen die Chance auf ein neues Zuhause, weil sie angeblich „stinken“, „sich nicht miteinander vertragen“ und „sich beißen“ würden (haltlose Behauptungen, deren Streuung viele Böckchenhalter nicht nachvollziehen können). So finden dann viele Böcke hinter verschlossener Tür ein tierschutzunwürdiges Ende – man braucht Platz für die nächste Meerschweinchenlieferung; Jungtiere gehen einfach besser!

Einige Böckchen haben noch das Glück, freigekauft zu werden, um dann in privaten Pflegestellen von Tierschutzvereinen auf eine tiergerechtere Zukunft zu hoffen.

(eine gesonderte Seite zum Thema Bockhaltung ist in Vorbereitung)

   

- Tiere in den Zoohandlungen sind durch die öffentliche Präsentation im Geschäft, falscher Ernährung oder einer unsachgemäßen Gruppenzusammenstellung einem enormen Stress ausgesetzt, der die Meerschweinchen krank machen kann (wenn sie das nicht schon mit Eintreffen im Laden sind). Es werden sogar Mitleidskäufe provoziert und kranke Tiere verkauft, deren Tierarztrechnung den Geldbeutel der Käufer sprengt und die Gesundheit der schon vorhandenen Meerschweinchen im neuen Zuhause potentiell gefährdet. Verantwortung, die viele Tierhalter scheuen und sie dazu veranlasst, den ehemals gewollten Freund einfach auszusetzen.

 

Auch wenn diese Mängel nicht auf jedes Zoogeschäft zutreffen, werden doch zu viele Zoohandlungs-Meerschweinchen in eine ungewisse Zukunft entlassen und der kaufmännische Sinn siegt über das Gewissen.

 

Diesen Problemen steht die Zucht als präventiver Tierschutz entgegen.

Der Weg zum verantwortungsvollen Züchter beinhaltet ein intensives Beratungsgespräch, in dem Sie sich darüber klar werden können, ob Meerschweinchen als Heimtiere überhaupt zu Ihnen passen. Sie bekommen Einblick in eine artgerechte Tierhaltung und Informationen über die richtige Ernährung, das Sozialverhalten der Tiere und die Voraussetzungen an die eigene Meerschweinchenhaltung vermittelt. Von bösen Überraschungen, wie sie viel zu oft Käufer in der Zoohandlung erleben müssen, bleiben Sie beim Züchter in der Regel verschont – es werden keine trächtigen oder augenscheinlich kranken Tiere verkauft und eine verträgliche Geschlechterkonstellation für Ihre zukünftige Meerschweinchenhaltung angestrebt.

 

Viele Züchter, und auch ich gehöre dazu, nehmen die ehemaligen Schützlinge ihrer Zucht notfalls gern wieder auf, sollten Umstände jeglicher Art die weitere Haltung der Meerschweinchen im neuen Zuhause unmöglich machen (damit Ihnen und ihren Tieren der Weg in ein Tierheim oder Notstation erspart bleibt).

 

In meiner Zucht versuche ich neben den bereits erwähnten Zuchtzielen, freundliche, gesunde und gruppenverträgliche Meerschweinchen zu züchten und auf gegenteilige Merkmale so gut es geht zu verzichten, da neben Rasse und Farbe auch Charaktereigenschaften der Elterntiere vererbt werden.

 

 

Und zum Schluss noch ein Bild von mir (oder auch zwei), damit ihr auch sehen könnt, wer sich da den Meerschweinchen verschrieben hat:

 

Bild vom März 06
Entwarnung: So „böse“ gucke ich nur in die Kamera!

 

 

 

Bild vom März 08

Hier der Beweis daß ich auch freundlich schauen kann :-)

 

 

 

Mein Umfeld beschreibt mich als liebe, nette und hilfsbereite Person.

Wenn du also Fragen allgemein zum Thema Meerschweinchen, meiner Zucht oder meinen Abgabetieren haben solltest, dann schreib mir doch einfach eine Mail.

 

Liebe Grüße, Nadine

 

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